Montagsdemonstrationen: Die empörte Masse geht wieder auf die Straße

Veröffentlicht: 21. April 2014 in Allgemein, FürFrieden-MontagsMahnwache, Informationen, Wahrheit, Zeitungsberichte
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Bildquelle: https://www.facebook.com/MontagsDemoErfurt, Montagsdemo in Erfurt am 14. April

Montagsdemonstrationen: Die empörte Masse geht wieder auf die Straße

Wacht das deutsche Volk endlich auf?

http://www.buergerstimme.com/Design2/2014-04/montagsdemonstrationen-die-empoerte-masse-geht-wieder-auf-die-strasse/

Was einst als sozialer Protest bereits inmitten Deutschlands stattgefunden, erlebt nunmehr ein Comeback: die Montagsdemonstrationen. Empörte Massen protestieren gegen das Establishment, verleihen ihrer berechtigten Wut Ausdruck. Plötzlich scheinen Deutschlands Straßen kurzzeitig wieder dem Volk zu gehören, doch zwischen unzufriedenen Bürgern und politischen Brandstiftern sorgt weiterhin mangelnde Kommunikationsfähigkeit für konspirative Ängste. Folglich muss die Frage lauten: Wacht Deutschland tatsächlich als Gemeinschaft auf, oder geht es um persönliche Interessen des Einzelnen?

Zweifelsohne, wer selber von Ungerechtigkeit betroffen, möchte primär seinen eigenen Zustand verbessern, dennoch dürfen jene Menschen keinesfalls weitere Probleme ihrer Mitmenschen ignorieren. Grundsätzlich scheinen Existenzsorgen zwar unterschiedlich, aber der Auslöser hinter allen Problemen bleibt ein Staatssystem bestehend aus politischen Brandstiftern. Demzufolge können einzig vertrauensvolle Gemeinschaften Veränderungen erwirken. Genau daran zerbrachen frühere Montagsdemonstrationen oder Protestbewegungen wie Occupy.

Schönheitskorrekturen statt Europaprotest
– Deutschlands Alleingang

Bisher verliefen Diskussionen mit Protestteilnehmern meist einseitig. Immer wieder ertönte folgender Satz: „Wir haben Probleme im eigenen Land, das Ausland interessiert uns nicht.“ Dazu gesellten sich oftmals Parolen wie „Die Südländer sind doch selber Schuld“, „Andere Länder sollen uns nicht ausbeuten.“ Bravo, Vorurteile soweit das Auge reicht, fortlaufend dem irrtümlichen Gedanken erliegend, lediglich BRD-Bürger seien fleißig, hoch gebildet. Ja, Deutschland spielt weltweit den Zahlmeister, deutsche Bürger leiden; allerdings aufgrund einer raffgierigen Hochfinanz, von welcher alle Völker gleichermaßen betroffen, denn „deutsches Geld“ erhielt kein spanischer sowie griechischer Politiker, sonder machtbesessene Banken, gewissenlose Staatsdiener.

Sinnig wären daher kooperative Europaproteste gegen diese Haie. Spanier riefen deutsche Bürger genau dazu auf samt einem Video. Lediglich eine kleine Gruppe Deutscher reagierte, schickte ebenso eine entsprechende Videobotschaft los. Ansonsten liebt der Deutsche Michel eher kleine Schönheitskorrekturen: „Weg mit Hartz IV“, „Gerechte Steuerlastverteilung“, „Geringere Gema-Gebühren“, „Lebenshaltungskosten müssen gesenkt, Löhne angehoben werden“. Irgendwann merken protestierende Bürger allerdings, daß ihre Forderungen im Sande verlaufen, woraufhin der Mob erneut schweigt. Spaniens Bürger hingegen demonstrieren seit 2009 ununterbrochen, bilden Arbeitsgruppen, entwickeln neue Konzepte.

Deutschland muss seine Identität wiederfinden

Warum haben deutsche Bürger Angst vor gemeinschaftlichen Europaprotesten? Ganz einfach, Deutschlands Bevölkerung definiert sich über berufliche Erfolge, ihr äußeres Erscheinungsbild und oberflächliche Gesellschaftsattitüden. Ein Land fernab jedweder kulturellen Identität kann mitnichten zusammenwachsen. Unlängst fehlen wahre Werte, man hat Angst, Stolz, Ehrgefühl sowie Familienwerte vorzuleben hinsichtlich eines indoktrinierten geschichtlichen Schuldbewusstseins.

Ja, Hartz IV muss weg, soziale Strukturen verbessert werden, ganz ohne Frage alles berechtigte Anliegen. Die Ursache dafür? Brüssels Zentralregierung. Deshalb dürfen Bürgerbewegungen keine Zeit verschwenden vor Berliner Marionettenbüros. Viel eher geht es darum, ein Zeichen in Brüssel zu setzen, zusammen mit Spaniern, Franzosen, Italienern als auch anderen Europäern. Für „regionale“ Proteste bleibt keine Zeit. Zudem gilt: tägliche Demonstrationen statt Montagsdemonstrationen. Sehr gut ist, daß Deutschlands Volk reagiert, seine Stimme erhebt, was jetzt aber im Europaprotest münden muss.

Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Der Widerstand wird aus dem Stolz heraus geboren, lebt durch freie Herzen und siegt, wenn die Bereitschaft vorhanden, eine Revolution bis zum erfolgreichen Ende durchzuführen!

Ihr

Joachim Sondern

http://www.buergerstimme.com/Design2/2014-04/montagsdemonstrationen-die-empoerte-masse-geht-wieder-auf-die-strasse/

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