Archiv für die Kategorie ‘Zeitungsberichte’

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Demokratie-Missionare als Todesengel – NGOs im Dienste der Kriegstreiber | 10.04.2016 | www.kla.tv – YouTube

 

Wahrheit über Massenmedien – Die Illusion der Information – YouTube

gefunden auf FB 05.06.2014 :

Deutsche Propagandaschau immer dreister: Innerhalb weniger Wochen beweist Anonymous zum wiederholten Mal (siehe Links in der Beschreibung), dass der Öffentlich-rechtliche Rundfunk die deutsche Öffentlichkeit vorsätzlich mit gefälschten Videomaterial betrügt. Am 29.05.2014 berichten ARD und ZDF über den Abschuss eines Armeehubschraubers im Osten der Ukraine durch „Prorussische Separatisten“, bei dem angeblich 14 Soldaten getötet wurden, darunter auch ein Armeegeneral der zusamen geputschten Junta in Kiew. Das Videomaterial, dass die Tagesschau (17.30 Uhr) und heute (19.00 Uhr) dem Zuschauer als Beleg für den Abschuss des Hubschraubers präsentieren und als Erfolg ostukrainischer Separatisten verkaufen, ist mindestens 6 Monate alt und stammt nachweislich aus Syrien. Das belegen eindeutig die beiden nachfolgenden Videos:

Veröffentlicht am 13.11.2013
Raw video Mi 8 helicopter shot down over syria:
http://youtu.be/pGWey4ACjFg

Veröffentlicht am 25.02.2013
Euronews: Syrische Rebellen schießen Hubschrauber ab
http://youtu.be/aYWtBbZuU0A:

Querverweise:

Anonymous am 30.5.2014 –
Anonymous belegt manipulierte Berichterstattung der Sendung „Kulturzeit“ auf 3sat: www.facebook.com/photo.php?v=708753965837733

Anonymous am 16.4.2014 –
ZDF muss aufgrund von Anonymous Bericht gefälschte Berichterstattung einräumen: www.facebook.com/photo.php?v=690636327649497

Anonymous am 15.4.2014 –
Propogandaschau: ARD verwendet gefälschtes Video: www.facebook.com/photo.php?v=690107271035736

Anonymous am 30.3.2014 –
GEZielt verarscht: ZDF-Medienlügen über Syrien: www.facebook.com/photo.php?v=679084318804698

Anonymous am 28.3.2014 –
ARD muss aufgrund von Anonymous Bericht gefälschte Berichterstattung einräumen: www.facebook.com/photo.php?fbid=678334685546328

Anonymous am 27.3.2014 –
ARD und ZDF: Dasselbe Video – verschiedene Berichte: www.facebook.com/photo.php?v=677457015634095

***

Leider zeigt die gegenwärtige Berichterstattung, dass uns unsere Medien in Bezug auf die aktuellen Vorkommnisse meist mit billiger Propaganda überziehen. Wir sind deshalb darauf angewiesen unsere eigene Presse zu machen. Um unsere Inhalte größtmöglich weiter zu verbreiteten sind wir auf deine Unterstützung angewiesen. Jede Teilung und jeder Gefällt mir Klick hilft dabei andere Menschen aufzuklären. Informiere auch du deine Freunde und Bekannte indem du diese per Kommentar unter diesem Beitrag verlinkst oder diesen Beitrag teilst. Danke!

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Schwedische Abgeordnete gibt zu: Giftige Chemtrails sind keine Verschwörungstheorie

Jonathan Benson
10.10.2012

Bei den langen dauerhaften Nebelstreifen, die von nicht markierten Flugzeugen in den blauen Himmel gepustet werden, handelt es sich nicht um normale Kondensstreifen, sagt Pernilla Hagberg, die Vorsitzende der schwedischen Grünen. Wie die Zeitung Katrineholms-Kuriren aus Schweden berichtet, hat Hagberg, die sich als erste Politikerin in dieser Sache zu Wort meldet, offen zugegeben, dass diese Streifen, die sich anders als normale Kondensstreifen nicht nach kurzer Zeit auflösen, aus einem giftigen Gemisch chemischer Stoffe, Viren und Metallen bestehen; sie bezeichnet sie als »Chemtrails«.

Laut Hagberg ist das Versprühen ein gemeinsames Unterfangen der US Central Intelligence Agency (CIA), der US National Security Agency (NSA) und der schwedischen Regierung, um die Atmosphäre durch das bewusste Sprühen von Aerosolen zu verändern. Das »gefährliche« Gemisch von Aerosolen enthalte verschiedene Chemikalien, Viren und Virenfragmente sowie Metalle wie

Aluminium und Barium, die sich bekanntermaßen weltweit im Wasser und im Boden ansammeln.

Normale Kondensstreifen, die nur aus Wasser bestehen und sich nach dem Ausstoß durch die Düsentriebwerke sehr schnell auflösen, sind etwas ganz anderes als Chemtrails, die den gesamten Himmel mit einem weißen Schleier bedecken. Das von der Free Truth Show erstellte YouTube-Video zeigt, wie diese Chemtrails normalerweise am Himmel aussehen: Youtube http://www.youtube.com/watch?v=AykLfHtM_3M&feature=youtu.be

»Es ist zu begrüßen, dass eine Politikerin die Öffentlichkeit auf dieses Thema aufmerksam macht und ihm beim Mainstream Glaubwürdigkeit verschafft«, schreibt JG Vibes im The Intel Hub über Hagbergs unerwartetes öffentliches Eingeständnis. »Leider haben wir es mit einem politischen Problem zu tun, das eine umfassende nicht-politische Lösung verlangt.«

Den Himmel besprühen, um den Planeten zu retten?

Interessanterweise sahen sich kürzlich sowohl die Vereinten Nationen als auch einige von der Gates-Stiftung unterstützte Gruppen veranlasst, zuzugeben, dass solche Sprühaktionen stattfinden, und dass es sich bei den emittierten Teilchen nicht um normale Kondensstreifen handelt. Ihre Entschuldigung für die Sprühaktionen lautet allerdings, man wolle damit die Erde vor der verheerenden Wirkung des so genannten »Global Warming« schützen. Die Erderwärmung also – jene stets präsente pseudowissenschaftliche Umwelttheorie, die immer wieder als Rechtfertigung für absonderliche politische Vorschläge herangezogen wird.

Im Falle der Chemtrails wird alles, vom Blockieren der Sonneneinstrahlung zur Senkung der Durchschnittstemperaturen auf der Erde bis zur bewussten Klimaveränderung zum Schutz des schmelzenden Polareises, als Entschuldigung für den Versuch ins Feld geführt, unseren Himmel mit Massen von Giftstoffen zu verseuchen. Hagberg verspricht, im Falle ihrer Wiederwahl in ihrem Land weiter gegen diese Chemtrails vorzugehen, bei denen auch die schwedische Regierung die Finger im Spiel hat.

Schauen Sie sich unbedingt die Dokumentation What in the World are They Spraying? und die Fortsetzung Why in the World are They Spraying? an, wo Sie mehr über das weltweite Phänomen der Chemtrails erfahren. Beide Filme finden Sie auch in voller Länge auf YouTube.

UND GANZ AKTUELL, DINRGEND ALS ERSTES SCHAUEN : Trojanische Wolken
http://vimeo.com/85859328

siehe auch HIER : https://infosammelsurium.wordpress.com/2014/04/29/trojanische-wolken-wieder-online/

Quellen für diesen Beitrag waren unter anderem:

 KKuriren

TheIntelhub

Youtube

 

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DANKE PAUL SCHREYER ! 🙂

Montagsdemos unter Feuer

Paul Schreyer , 21.05.2014

Beim Streit um die Bewertung der aktuellen Montagsdemonstrationen geht es weniger um Inhalte als um verpasste Debatten und verschiedene Milieus. Ein Kommentar

Das Unverständnis ist groß. Wer sind bloß diese Leute? So oder ähnlich taucht die Frage immer wieder in Berichten und Analysen auf, die sich mit den aktuell in mehr als 50 deutschen Städten stattfindenden „Montagsmahnwachen für den Frieden“ auseinandersetzen. Am Montag wehrte sich auch Außenminister Steinmeier bei einem Wahlkampfauftritt in Berlin in einer Wutrede direkt gegen Demonstranten, die ihn als „Kriegstreiber“ angegriffen hatten. Steinmeier warf ihnen seinerseits Eskalation vor.

Viele Kommentatoren in den Medien stehen der Bewegung, die allein in Berlin Woche für Woche mehrere tausend Menschen auf die Straße bringt, mit großer Skepsis gegenüber. Auslöser des verbreiteten Unbehagens scheinen vor allem Protagonisten wie Ken Jebsen oder Jürgen Elsässer zu sein, denen immer wieder versteckter Rechtsextremismus unterstellt wird. Aber geht es im Kern wirklich nur um diese Personen? Oder treffen hier nicht auch Gruppen aufeinander, die sich bislang wenig zu sagen hatten?

Einen besonders markanten Medienbeitrag zu den Montagsdemonstrationen lieferte am vergangenen Sonntag das Magazin Spiegel TV. Dort war schon in der Anmoderation von „abstrusen Monstertheorien“ sowie den „Montags-Schwarzmalern vom Potsdamer Platz“ die Rede, welche – so die Moderatorin Maria Gresz – allesamt „einen Hau“ hätten.

Etwas differenzierter berichtete am Montag das 3Sat-Magazin „Kulturzeit“. Die Autoren Katja und Clemens Riha, bekannt unter anderem durch ihre kritische und vielschichtige Berichterstattung zum Buback-Prozess, waren einerseits erkennbar um ein Verständnis der Bewegung bemüht, misstrauen ihr aber andererseits offenbar auch. Im 3Sat-Bericht – der zu einer Flut von
Protestkommentaren führte, zu denen die Redaktion am Dienstag auch Stellung nahm – schimmerte zumindest viel Argwohn durch. So hieß es dort:

Viele Redner loben zudem Putin. Auffällig sind professionell gestaltete Plakate. Sie beschwören eine deutsch-russische Freundschaft. Russische Medien berichten immer wieder über die Montags-Mahnwachen.

Die Formulierung legt nahe, der Protest könne von Moskau gesteuert sein. Ähnliche Vermutungen kursierten in den Medien auch bereits angesichts des Ausmaßes kritischer Leserkommentare zur Ukraine-Berichterstattung in den Online-Ausgaben von Spiegel, Zeit und Co. Auch diese massive Kritik der Leser schien vielen nur schwer begreiflich.

Der im 3Sat-Bericht zu Wort kommende Soziologe und Rechtsextremismusexperte Alexander Häusler versuchte sich an einer wissenschaftlichen Einordnung der Bewegung, scheiterte dabei aber schon sprachlich:

Ich kann da weder ein einheitliches Weltbild, geschweige denn eine irgendwie einheitliche, klare politische Programmatik erkennen. Wobei der klassische Antiamerikanismus begleitet mit durchaus Zuschreibungen, was zum Beispiel Zuschreibungen von Finanzeinflüssen angeht, auch durchaus antisemitische Tönungen mit aufweist – dass diese Feindbilder quasi diese Leute einigen. Das heißt also, dass diese Bewegung in ihren diffusen Feindbildsetzungen quasi so einen einigenden Charakter bekommt.

Die Probleme mit der Grammatik spiegeln eine geistige Unsicherheit und Irritation, die erklärungsbedürftig ist. De facto ist die gestotterte Aussage des Soziologen zunächst auch als Projektion eigenen Verhaltens kenntlich: Die Feindbildsetzung, die man anderen unterstellt, praktiziert man zunächst einmal selbst. Der vermeintlich unterschwellige Rechtsextremismus der „Anderen“ hilft so bei der Interpretation einer Gruppe, die man schlicht nicht versteht.

Kürzlich versuchte sich die Berliner Zeitung an einer vorsichtigen Erklärung:

Offenbar ist es das, was all die Demonstranten vereint: Das Bewusstsein, dass die Dinge falsch laufen – und das Parteiensystem sie eher verschlimmert. Dass die Politik zu schwach ist, sich gegen die Macht der Wirtschaft zu wehren. Und die Medien eher gemeinsame Sache mit dieser Elite machen, indem sie bestenfalls Showkämpfe der Parteipolitiker inszenieren. Dieser Frust ist nicht neu. Neuer ist die Idee, sich dem Machtprinzip „Teile und herrsche“ zu entziehen: Sich nicht mehr in Rechts und Links teilen zu lassen. „Am Ende gewinnen wir“, steht auf einem Plakat. Aber was?

Eben jene von vielen Vertretern der Bewegung verkündete Aufhebung von Rechts und Links ist es, die insbesondere Anhänger der Linken zum Widerspruch reizt – stellt sie doch deren Selbstbild infrage. Auch wenn einige Bundestagsabgeordnete inzwischen den Brückenschlag wagen – die jetzige Sprachlosigkeit zwischen einem Teil der Linken und den „Montagsdemonstranten“ spiegelt im weiteren Sinne wohl einfach eine über Jahre hinweg verpasste Debatte.

Ohne Frage haben große Teile der Linken relevante Fragen der Gegenwart bis heute eher ignoriert als diskutiert. Zu nennen wären Themen wie Geopolitik und False-Flag-Terror, aber auch eigentlich klassisch linke ökonomische Fragen zur Bankenmacht, der Rolle des Geldsystems oder dem, was der Soziologe Hans-Jürgen Krysmanski als „Power Structure Research“ bezeichnet. Dass all diese Felder zumindest im linken medialen Mainstream weitgehend unbestellt blieben und deren Protagonisten stattdessen in konsequenter Einfalt zu „Verschwörungstheoretikern“ erklärt wurden, ist sicher auch eine Erklärung für das jetzige Fremdeln mancher gegenüber den Demonstranten.

Vorbei die Zeiten, als kontroverse Diskurse über Elitenmacht und gelenkte Demokratien noch als Speerspitze des kritischen Journalismus im Spiegel erschienen, wie etwa in den 1970er Jahren vom allseits angesehenen Journalisten Wilhelm Bittorf. Heute würde dieser (2002 verstorbene) Kollege dort wohl angesichts seiner „Verschwörungstheorien“ kaum noch eine Volontärsstelle bekommen.

Solche Diskurse werden zu allen Zeiten selbstverständlich auch von Rechtsradikalen geführt. Und dass daher nun auch rechte Ideologen ein Interesse daran haben, unter dem Schirm der Montagsdemo-Bewegung unterzukommen, ist zu erwarten – und betrifft zugleich und unvermeidlich jede Bewegung, die massenwirksam sein will, ohne sich zugleich als traditionell links zu verorten.

Eine Person wie Jebsen allerdings als „rechts“ oder „neu-rechts“ zu bezeichnen, erscheint in jedem Fall absurd, wie auch ein aktuelles ausführliches Gespräch zwischen ihm und dem linken Aktivisten Pedram Shahyar (der die Montagsdemonstrationen mittlerweile unterstützt), deutlich macht. Darin geht Jebsen auch noch einmal im Detail auf den häufig vorgetragenen Antisemitismus-Vorwurf gegen ihn ein, der ursprünglich vom Publizisten Henryk M. Broder lanciert worden war.

Entscheidender als Personalfragen aber wird am Ende sein, welche Thesen und Forderungen von den Demonstranten insgesamt formuliert werden. Bislang sind als allgemeiner Tenor vor allem die Medienkritik sowie die Ablehnung eines drohenden Krieges erkennbar.

Dass somit die Medien selbst im Zentrum der Ablehnung stehen, ist natürlich ein weiterer Grund für die Skepsis vieler Journalisten gegenüber den Demonstranten. Aber ohne eine Debatte auch eigener Versäumnisse und Fehler in den Redaktionen wird es hier kaum zu einer produktiven Auseinandersetzung kommen. Dann bliebe es weiter beim „wir“ gegen „die“ – vermeintlich „Aufgeklärte“ gegen vermeintliche „Rechtspopulisten“. Was den Verursachern der Krise sicher nicht ungelegen käme.

 

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DANKE PAUL SCHREYER ! 🙂

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Fremdschämen beim ESC: Transe »Conchita Wurst« ist ein Produkt der öffentlich-rechtlichen Medien

 

Gerhard Wisnewski

 

 

Ja, was hat denn das zu bedeuten: Ein bärtiges Na-was-denn-gleich hüpfte beim Europäischen Gesangswettbewerb 2014 über die Bühne und schrie aus vollem Herzen »Rise like a Phoenix«. Bevor jemand den Arzt holen konnte, hatte der Glitzer-Bubi »Conchita Wurst« den Eurovision Song Contest (ESC) 2014 gewonnen. Ein tragischer Unfall? Keineswegs. Wer dahinter nur einen schrillen Auftritt vermutet, liegt falsch. In Wirklichkeit geht es um die Prägung einer neuen transsexuellen Ikone für Europa. Und was wäre da besser als die Riesenbühne des Eurovision Song Contest?

 

 

 

 

Ist Conchita Wurst in Wirklichkeit ein Würstchen? Was sagt uns der Sieg der abgeschmackten Transe bei dem Eurovision Song Contest? Fragen über Fragen.

 

 

 

 

 

Die Antwort: Den Auftritt des Glitzer-Bubis »Conchita Wurst« beim Eurovision Song Contest haben wir den öffentlich-rechtlichen Medien zu verdanken, in diesem Fall dem ORF. Die Wurst-Show war der bisherige Gipfel der Gender-Provokationen. Doch der Reihe nach.

 

 

 

Ein Homunculus namens Conchita

 

 

 

Schauen wir uns zunächst die Ikonografie dieses politisch-korrekten Homunculus einmal genauer an. Auf den ersten Blick erscheint der langhaarige, feminine Mann wie eine Mischung aus Jesus und Maria Magdalena in einem Ball-Kostüm. In der Maskerade wurde die Verschmelzung der Geschlechter religiös überhöht, auf die Spitze getrieben und optimal zugespitzt. Die schlanke weibliche Figur, die weibliche Kleidung und das lange Haar kontrastieren hart mit dem männlichen Vollbart, der natürlich nicht echt ist, sondern pointiert geschminkt wurde: »Auf alten Bildern war Conchitas [in Wirklichkeit Thomas Neuwirth] Gesicht allerdings immer so glatt wie ein Baby-Popo«, hat selbst die BildWebsite beobachtet. Na sowas! Woher also der betont männliche Bartwuchs? Antwort: Der bestehe nur »zum großen Teil aus echten Haaren«, so Bild: »Der Rest wird via Lidschatten einfach dazugepinselt…«

 

 

 

Lustig! Eher nicht: Die Haartracht hat eine propagandistische und erzieherische Funktion. »Vor allem der Bart ist ein Mittel für mich, zu polarisieren, auf mich aufmerksam zu machen«, wird Neuwirth zitiert. »Was ich mir wünsche, wäre, dass sich die Leute ausgehend von meiner ungewöhnlichen Erscheinung Gedanken machen – über sexuelle Orientierung, aber genauso über das Anderssein an sich. Manchmal muss man den Menschen einfach und plakativ klarmachen, worum es geht.« Und sie natürlich selbst drauf bringen, darf man hinzufügen.

 

 

 

Die gesamte Figur, so kann man also feststellen, ist nichts weiter als Show. Mit voller Wucht lässt man hier beide Geschlechter aufeinander prallen, dass es knallt – beziehungsweise knirscht. Denn wer wollte das bestreiten: Bei diesem Anblick knirscht es tatsächlich gewaltig. Das Gehirn sucht verzweifelt eine Ordnung in den fundamentalen Widersprüchen. Man spürt regelrecht eine seelische Verletzung, die man nicht genau definieren kann. Kurz: Die ganze Aufmachung tut »in den Augen weh«.

 

 

 

Österreichischer Beitrag »für den Arsch«

 

 

 

Die österreichische Transe Thomas Neuwirth ist der bisherige Gipfel des Umerziehungsprogramms, der Höhepunkt der psychologischen Kriegführung gegen das normale menschliche Empfinden und die schöpferische Ordnung von Mann und Frau. Der kleine Tom Neuwirth aus dem österreichischen Gmunden »psychologische Kriegführung«? Ist das nicht ein bisschen übertrieben? Keineswegs. Denn der kleine Tom passte nun wiederum den großen Propaganda-Medien bestens ins Programm.

 

 

 

In Wirklichkeit haben wir diese Zumutung den öffentlich-rechtlichen Medien zu verdanken, in diesem Fall dem Österreichischen Rundfunk ORF. 2006 wurde Thomas Neuwirth dort Zweiter bei der österreichischen Castingshow Starmania. In der Wurst-Rolle wurde Neuwirth 2011 Sechster bei der ORF-»Talentshow« Die große Chance. Als nächstes sollte die Transe mit dem Bart unbedingt auch ganz Europa beglücken, doch daraus wurde erst mal nichts. Das Unternehmen scheiterte 2012 an der österreichischen Vorausscheidung für den Song-Contest.

 

 

 

Damals setzte sich in Österreich nämlich noch ein männliches Duo durch – zwei ziemlich verwirrte Opfer von diversen Friseur- und Bekleidungsunfällen, die ebenfalls ein kulturell wichtiges Thema besangen, nämlich den Allerwertesten: »Woki mit deim Popo«. Dagegen konnte Wurst erst mal nicht anstinken. Der »Popo« produzierte allerdings auch nur Dünnpfiff, und die beiden »Anal-Erotiker« (taz) fielen durch.

 

 

 

Schon beim ESC-Halbfinale 2012 schieden sie aus und kamen nur auf den letzten Platz. »Für die österreichischen Kandidaten schämt man sich immer noch ein bisschen mehr als für die Schweizer«, befand die Schweizer Boulevardzeitung Blick: »Der Beitrag ist für den Arsch.«

 

 

 

Bekenntnis zur Regenbogenkultur

 

 

 

Eigentlich gehört Österreich zu den notorischen Verlierern beim Europäischen Gesangswettbewerb. Der aktuelle, sprichwörtlich »phoenixartige« Erfolg von Neuwirth-Wurst erschließt sich deshalb nicht so ganz. Zuletzt gewann vor fast 50 Jahren für Österreich noch ein richtiger Mann mit einem richtigen Liebeslied, nämlich Udo Jürgens mit Merci, Chérie – womit er höchstwahrscheinlich eine Frau meinte. Auch im letzten Jahr hatte Österreich nichts Vielversprechendes zu bieten.

 

 

 

2013 scheiterte die Alpenrepublik ebenfalls bereits im Halbfinale des ESC. Das nichtssagende Geträller Shine von Natália Kelly, einer Österreichisch-Amerikanerin mit brasilianischen Wurzeln, belegte im Halbfinale des ESC nur den vorletzten Platz und schaffte es nicht einmal in die »Endausscheidung«. Eigentlich erstaunlich, denn das zugehörige Video war zweifellos ein echter Kunstgenuss. Auch darin legten Männer und Frauen schon ein Bekenntnis zur Regenbogenkultur ab, beschmierten sich gegenseitig mit Farbe und fanden es am Ende wunderbar.

 

 

 

Von oben verordnete Transe

 

 

 

Aber vermutlich war diese Symbolik zu indirekt. Mit dem bärtigen Mädchen Conchita setzte man lieber auf die plakative Lösung. Und damit der Gender-Murks nicht gleich im Ansatz stecken blieb, verzichtete man in Österreich vorsichtshalber gleich auf eine nationale Vorausscheidung. »Conchita Wurst« wurde stattdessen ohne nationalen Wettbewerb von oben verordnet, und zwar vom ORF. Beim ESC-Finale rollten dann erstaunlich viele Länder der österreichischen Transe den roten Teppich aus. An dem Wettbewerbssong Rise like a Phoenix, einem musikalisch trivialen Gekreische, konnte das wohl kaum liegen.

 

 

 

Der Text war da schon interessanter. Darin geht es um jemanden, der sich verwandelt und dabei mit allen anderen abrechnet. Während er sich verwandelt, werden die anderen zu seiner »Flamme« und zur Asche, aus der sich der (transsexuelle) Phönix erhebt. Ein Fahrplan für das weitere Schicksal der Geschlechter und eine kaum verhohlene Drohung an alle Normalen:

 

 


»Ihr wurdet gewarnt,

sobald ich verwandelt bin,

sobald ich wiedergeboren wurde,

werde ich aufsteigen wie ein Phönix,

aber Ihr seid meine Flamme.«

 

 

 

Sorgen wir dafür, dass sich die Medien daran die Finger verbrennen. Die Antwort kann nur lauten: Keinen Pfennig mehr für die Propaganda-Medien!

 

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